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2015

Unsere BO*-Touren

*Berufsorientierung

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 der Grund- und Oberschule Schlieben informierten sich am 21.04.2015 während der Berufsorientierungstouren 2015 in Unternehmen aus vier Branchen über berufliche Perspektiven in der Heimatregion.
Unterstützt und finanziert wurden diese Touren durch das Bildungsbüro des Landkreises Elbe-Elster und unsere Schule.
Bei der Organisation und Durchführung der Touren halfen Kooperationspartner des Landkreises mit.
In Vorbereitung auf die Berufswahlentscheidung erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in den Unternehmensalltag zu schnuppern und mit Geschäftsführern, Mitarbeitern und Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Mit den Betriebsbesichtigungen wurde die Arbeitswelt erlebbar gestaltet und Berufsbilder konnten mit klaren Anforderungsprofilen untermauert werden. Diese Touren sollen bei der Entscheidungsfindung für einen Beruf helfen und nicht zuletzt auch Ausbildungsabbrüche reduzieren.
Entsprechend ihrer Berufswünsche konnten sich die Schülerinnen und Schüler für eine der vier Touren entscheiden.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Organisatoren, Geschäftsführern und Mitarbeitern in den besuchten Unternehmen für diesen gelungenen Tag bedanken. Unsere Schülerinnen und Schüler haben bereits angefragt, wann es eine Fortsetzung gibt.


Text/Fotos: Marina Wobser (Verantwortliche für das Praxislernen)

... organisiert und begleitet von Frau Fischer vom Bildungsbüro

Unternehmen Ausbildungsberufe
Elbe-Elster-Klinikum Herzberg Kranken- und Gesundheitspfleger/-in
Heimerer Schulen Torgau Altenpfleger/-in
Ergotherapeut/-in
Heilerziehungspfleger/-in
Erzieher/-in
Krankenpflegehelfer/-in
Seniorenzentrum Albert Schweitzer Herzberg Altenpfleger

Im Elbe-Elster-Klinikum Herzberg wurde nach der Präsentation des Unternehmens und der Ausbildungsberufe durch Frau Kuhl (Verantwortliche für die Auszubildenden) und Frau Schmidt (Pflegedienstleiterin) die Notaufnahme besichtigt und der „Patient“ Lukas von der diensthabenden Ärztin untersucht. Dazu wurden ein EKG geschrieben und der Blutdruck gemessen, was natürlich alle spannend fanden, vor allem Lukas.
Anschließend konnten noch die Röntgenabteilung und der Computertomograph bestaunt werden.
In den Heimerer Schulen in Torgau führte zunächst die Schulleiterin, Frau Burghardt, durch die Räumlichkeiten und besonders interessant waren die Gespräche mit den Auszubildenden verschiedenen Alters in den gewählten Wunschberufen. So bekamen die Schülerinnen und Schüler direkt Antworten auf ihre Fragen.
Im Seniorenzentrum Herzberg beeindruckte vor allem die Vielfalt der Pflegebereiche. Auf dem Rundgang durch das Heim mit der Leiterin, Frau Kendzia, wurden die Tagespflege, Bewohnerzimmer und verschiedene Funktionszimmer besichtigt. David durfte per Lift ein Trockenbad in einer der Badewannen nehmen, welche sonst von den Heimbewohnern genutzt wird.

Persönliche Erkenntnis dieses Tages für Tina, Kl. 8a:

Ich möchte Krankenschwester werden, weil ich mit Menschen arbeiten möchte.
In der Heimerer Schule habe ich viel über den Inhalt der Ausbildung erfahren und konnte auch mit Azubis ins Gespräch kommen.
Auch in der Notaufnahme im Krankenhaus wurden uns praktische Handlungsabläufe gezeigt. Das zu sehen war für mich sehr interessant.
Dieser Tag hat mich darin bestärkt, dass mein Berufswunsch der richtige für mich ist.

... organisiert und begleitet von Frau Schaar vom Ausbildungsnetzwerk Landwirtschaft Elbe-Elster

Unternehmen Ausbildungsberufe
Schlieper für Landmaschinen GmbH Sonnewalde Landmaschinenmechaniker
Bürokaufmann/-frau
Groß- und Einzelhandelskaufmann /-frau
Agrargenossenschaft Werenzhain eG Tierwirt
Landwirt
Fachkraft Agrarservice
Teichwirtschaft Keil in Lindena Fischwirt ( bilden aber selber nicht mehr aus)

Bei der Schlieper für Landmaschinen GmbH führten nach der Präsentation durch die Geschäftsführerin Frau Ricarda Schlieper zwei weibliche Auszubildende die Schülerinnen und Schüler durch den Verkaufsraum, die Werkstatt und den Außenbereich und stellten sich den unterschiedlichsten Fragen.
In Trebbus bei der Agrargenossenschaft Werenzhain e.G. wurden mit Herrn Heyde die Ställe, Melkstände, die Biogasanlage und die Futterküche, einschließlich dazugehöriger Erläuterungen, besichtigt.
Bei der Teichwirtschaft Keil in Lindena stellte Herr Keil Senior den Beruf des Fischers vor, aber leider mussten wir erfahren, dass in diesem Unternehmen keine Ausbildung mehr möglich ist. Die Angler interessierten sich vor allem für den Fischbestand im Aufzuchtbecken und die teuren Futtervorräte.

Persönliche Erkenntnis dieses Tages für Lucas, Kl. 9a:

Ich fand den Tag sehr interessant. Die Station 3 hat mir persönlich nicht so gut gefallen, da mir dieser Beruf noch nicht mal in den Kopf kam. Gleichfalls esse ich keinen Fisch, von daher wäre dieser Beruf nichts für mich.
Bei der Firma Schlieper für Landmaschinen GmbH haben mir die Nutzfahrzeuge super gefallen. Hier wird jedoch „nur“ verkauft, vermietet und instand gesetzt, was mir nicht liegt.
Während des Projekttages vertiefte sich mein Berufswunsch wieder einmal bei Station 2. Ich bin mir sicher, dass ich eine Ausbildung zur Fachkraft für Agrarservice anstreben werd
e.

... organisiert und begleitet von Frau Terno von der Entwicklungsgesellschaft Energiepark Lausitz GmbH (EEPL)

Unternehmen Ausbildungsberufe
2 Werke der Galfa GmbH & Co.KG Finsterwalde Oberflächenbeschichter
Galvaniseur
TFO Kompetenzzentrum Azubi-Metallwerkstatt – Erlangung von Grundfertigkeiten im Umgang mit Metallen und Schweißerausbildung
MGF Metallguss Finsterwalde Gießereimechaniker
Fa. Uwe Günther – Edelstahl, Stahl- und Aluminiumverarbeitung  

In der Galfa GmbH & Co. KG wurde sehr gut erklärt, wie Schrauben verschiedener Größen maschinell hergestellt werden. Die Schüler staunten, als sie eine Mutter nicht von der passenden Schraube drehen konnten, die zuvor vor ihren Augen mit einer Spezialbeschichtung versehen wurde.
Bei der Metallguss Finsterwalde GmbH faszinierte die Schülerinnen und Schüler das Gießen von heißem, geschmolzenem Metall in Formen. Leider war es zu laut, sodass die Ausführungen des Mitarbeiters nicht immer verstanden werden konnten.
Bei der Firma Uwe Günther kamen die Freunde schneller Autos auf ihre Kosten, denn es war zu sehen, wie Rennautos zusammengeschweißt wurden.

Persönliche Erkenntnis dieses Tages für Pascal, Kl.8b:

Ich fand den Tag sehr interessant, weil ich diese Arbeit noch nicht kannte. Außerdem konnte ich mir schon mal ein Bild vom Arbeitsleben machen. Am besten fand ich die Metallguss GmbH, denn es war lehrreich zu sehen, wie das heiße Metall in eine Form gegossen wurde, in der sich Erde befand.
Ich könnte mir vorstelle, in einem der drei Berufe später einmal zu arbeiten.

... organisiert und begleitet von Frau Hartmann von der BASF

Unternehmen Ausbildungsberufe
BASF in Schwarzheide Chemikant
Elektroniker
Mechatroniker
Industriemechaniker
Bachelor of Arts
Bachelor of Engineering
Bachelor of Science

Bei der BASF in Schwarzheide wurde der Beruf des Chemikanten direkt in der Ausbildungswerkstatt von einem Azubi im 2.Lehrjahr vorgeführt und erklärt. So konnten im weißen Kittel mit Schutzbrille und –helm die aufgebauten Chemieanlagen bestaunt werden.
Die Ausbildungsberufe des Mechatronikers, Elektronikers und Industriemechanikers wurden von einem der Ausbilder vorgestellt.
Auch ein schriftlicher Eignungstest stand auf dem Programm. Dieser wurde zeitgleich ausgewertet, so dass jeder sofort eine Einschätzung erhielt.
Den Abschluss bildete ein Besuch im Besucherinformationszentrum, wo man einen Überblick über das Gesamtgelände in Schwarzheide und die hergestellten Produkte bekam – was schon sehr beeindruckend war.

Persönliche Erkenntnis dieses Tages für Jan, Kl.8b:

Der Besuch in der BASF Schwarzheide GmbH war für mich sehr interessant und aufschluss- reich. So wurden mir Einblicke über mögliche Ausbildungsberufe in der BASF gegeben. Mir wurde wieder bewusst, wie wichtig die Schulausbildung ist. Die in der Schule erworbenen Kenntnisse sind die Grundlage für eine erfolgreiche Berufsausbildung. Auch Fähigkeiten, wie logisches Denken und Zusammenhänge erkennen sind unbedingt notwendig, um im späteren Beruf und im Leben zu bestehen. Dabei hat sich für mich wieder einmal gezeigt, dass alle Schulfächer wichtig sind. Nachdenklich machte mich auch die Tatsache, dass gute Englischkenntnisse die Voraussetzung für eine höhere Berufsausbildung sind.